Google bietet mit Google Ads seit vielen Jahren eine hervorragende Möglichkeit der Werbung für dich und dein Unternehmen. Allerdings gibt es beim Erstellen einer Kampagne einige Fallstricke, die du unbedingt umgehen solltest, wenn du wirklich erfolgreich sein möchtest.
Wir erklären dir in dieser praktischen Schritt-für-Schritt-Anleitung, was Google Ads überhaupt ist und wie du eine Anzeige erstellst.
Google ist die weltweit größte Suchmaschine. Wer heute nach einem Arzt, einem Handwerker oder einem Restaurant sucht, der googelt dies meistens, denn kaum jemand schaut heutzutage noch in ein Branchenverzeichnis. Warum auch? Die Verwendung der Suchmaschine gestaltet sich deutlich leichter.
Und für dich als Unternehmer bietet sie die perfekte Möglichkeit, potenzielle Kunden zu erreichen und ihnen deine Produkte oder Dienstleistungen quasi auf dem Präsentierteller zu servieren.
Möglich ist dies mit dem Werbesystem von Google – Google Ads.
Wenn du dir schon einmal eine Suchergebnisseite angeschaut hast, wird dir aufgefallen sein, dass bei den Ergebnissen auch einige Werbeanzeigen eingeblendet werden. Werbeanzeigen werden immer mit einem kleinen Schild, mit der Aufschrift „Anzeige“, gekennzeichnet. Du als Suchender hast demzufolge die Wahl, eine herkömmliche Anzeige oder eine Werbeanzeige anzuklicken.
Die Nachfrage im Bereich der Google Ads ist groß, denn richtig umgesetzt, kannst du mit einem relativ geringen Werbebudget deinen Umsatz deutlich erhöhen. Außerdem bietet diese Form der Werbung einige interessante Vorteile gegenüber klassischer Werbung:
Da die Werbeplätze hart umkämpft sind, hat Google vor einigen Jahren das Auktionsverfahren erstellt. Damit jedoch nicht ausschließlich diejenigen Werbetreibenden mit einem hohen Budget bevorzugt werden, gibt es weitere Kriterien, die den Anzeigenrang verbessern. Hierzu gehören unter anderem:
Damit du eine Google Ads Kampagne erstellen kannst, musst du zunächst ein Google Konto eröffnen. Für dich ist das mit keinerlei Kosten verbunden. Außerdem dauert die Eröffnung eines solchen Kontos nur wenige Minuten und gelingt kinderleicht.
Als „Kampagne“ bezeichnet Google die oberste Ebene der Werbeanzeigen. Dieser untergeordnet sind die Anzeigengruppe und die Keywords.
Um das beste Ergebnis für dich und dein Unternehmen herauszuholen, musst du dich im zweiten Schritt für einen Kampagnentyp entscheiden. Dir stehen die folgenden Möglichkeiten zur Verfügung:
Im nächsten Schritt musst du dich entscheiden, wie du werben möchtest. Dir stehen die folgenden Möglichkeiten zur Verfügung:
Welchen Kampagnentyp du nutzen kannst, hängt von der zuvor gewählten Art der Kampagne ab.
Damit Google die Anzeigen besser einordnen und für dich das bestmögliche Ergebnis erzielen kann, legst du außerdem ein Ziel fest. Hierbei kann es sich beispielsweise um Webseitenaufrufe, Ladenbesuche oder Anrufe handeln.
Im nächsten Schritt musst du weitere Angaben machen, die sich auf folgende Dinge beziehen:
Alle Einstellungen können auch nach der Fertigstellung der Kampagne bearbeitet werden.
Bei der Erstellung der Anzeigengruppe solltest du alles geben, um kein Geld zu verschwenden. Jetzt werden die für deine Zielgruppe wichtigen Keywords herausgesucht.
Wenn du bereits weißt, welche Suchbegriffe deine Kunden verwenden, kannst du diese einfach eingeben. Andernfalls kannst du mit dem praktischen Google Keywords Planner nach geeigneten Keywords schauen.
Um die passenden Keywords zu finden, überlege dir einmal, was du als Nutzer eingeben würdest, wenn du nach dir suchen solltest.
Angenommen, du betreibst eine Pizzeria in Berlin. Wonach würde der Nutzer suchen, wenn er in Berlin wäre? Möglich sind beispielsweise:
Vor allem, wenn du ein regionales Unternehmen pushen möchtest, solltest du so konkret wie möglich vorgehen. Gibst du als Keyword nur „Pizzeria“ ein, wird deutschlandweit gesucht. Die Konkurrenz wird automatisch deutlich größer und deine Erfolgschancen schwinden. Je konkreter du deine Suchbegriffe formulierst, desto größer kann also dein Erfolg sein.
Google Suggest verwendenNeben dem Google Keyword Planner kannst du auch mit der Funktion „Google Suggest“ arbeiten. Auch diese zeigt dir an, welche Keywords in deinem Bereich besonders oft gesucht werden. Google Suggest funktioniert folgendermaßen:
Mit all diesen Suchbegriffen könntest du arbeiten, wenn diese für dich und dein Unternehmen Sinn machen. Selbstverständlich kannst du Google Suggest auch für jeden anderen Suchbegriff verwenden.
Im nächsten Schritt verfasst du die spätere Anzeige. Hierzu gibst du die folgenden Dinge in die Maske ein:
Generell sollte bei der Erstellung der Anzeigen darauf geachtet werden, die maximale Anzahl der Zeichen auszunutzen. Umso größer die Anzeige ist, desto mehr Aufmerksamkeit erregt sie bei dem Nutzer und potenziellen Kunden.
TippDamit der User die gewünschte Handlung auf deiner Website letztendlich auch wirklich durchführt, solltest du deine Landingpage ebenfalls optimieren. Sie sollte auf den ersten Blick alles Wichtige darstellen und hochwertig sein, damit sich der User angesprochen fühlt.
Im letzten Schritt erfolgt die Bestätigung zu deiner Anzeige. Du erhältst hier nochmal die Gelegenheit, alle Daten zu überprüfen.
Wenn du zum ersten Mal mit Google Ads arbeitest, fragst du dich möglicherweise, ob du lieber viele oder wenige Anzeigen schalten solltest. Das Best-Practice-Modell lautet hier: Drei Anzeigen pro Anzeigengruppe. Zwei davon sollten erweiterte Textanzeigen sein, mit drei Anzeigentiteln und zwei Beschreibungstexten. Hier kannst du verschiedene Kombinationen des jeweiligen Keywords ausprobieren. Die dritte Anzeige sollte eine responsive Suchanzeige sein. Bei responsiven Suchanzeigen können bis zu 15 Anzeigentitel und 4 Beschreibungstexte hinterlegt werden. Google erstellt daraufhin verschiedene Variationen und spielt diese gegeneinander aus.
Mit drei Anzeigen pro Anzeigengruppe ist deine Kampagne perfekt aufgestellt. Die Ergebnisse der responsiven Suchanzeige helfen dir zusätzlich dabei, herauszufinden, welche Kombinationen von Informationen die Nutzer besonders ansprechend finden.