Mit der Click-Trough-Rate ist die Klickrate gemeint, die auch als CTR bezeichnet wird. Sie ist eine der wichtigsten KPIs im Online Marketing.
Je höher die Click-Trough-Rate, desto besser für dein Marketing.
Mit der CTR ist nicht die Anzahl der Klicks gemeint, sondern das Verhältnis zwischen einer Einblendung und der daraus resultierenden Klicks.
Ein Beispiel für ein solches Verhältnis wäre, dass dein Werbebanner oder deine Textanzeige 300 mal angezeigt wird. Wenn sich nun 10 Personen dafür entscheiden, die Anzeige anzuklicken, beträgt die CTR 3,33%.
Demzufolge wird die CTR in Prozent angegeben.
Je höher die Klickrate, desto höher die Wahrscheinlichkeit, die gewünschte Conversion zu erzielen. Dies gilt natürlich nur, wenn es sich auch um relevante Klicks handelt. Es macht keinen Sinn, Anzeigen zu Suchbegriffen zu schalten, die mit deiner Website nichts zu tun haben. Dann klickt der Nutzer zwar vielleicht auf deine Anzeige, wird die Website jedoch direkt wieder verlassen und es entstehen nur unnötige Kosten.
Abgesehen davon hat die CTR auch auf die Suchmaschinenoptimierung einen großen Einfluss. Je mehr Klicks du erzeugst, als desto relevanter stuft Google deine Website ein und desto besser fällt das Ranking deiner Seite in den SERPs (Search Engine Result Pages) aus. Eine hohe Klickrate setzt Google nämlich damit gleich, dass deine Website eine hohe Relevanz für User aufweist. Das wiederum ist einer der größten Rankingfaktoren für Google.
Außerdem kann dir die Klickrate auch einen Anhaltspunkt geben, wie gut oder schlecht deine Meta-Beschreibungen abschneiden. Title und Description sind die ersten Einblick in deine Website, die der Interessent bei Google findet. Wenn diese Meta-Daten ihn ansprechen, wird er deine Website anklicken. Formulierst du die Meta-Daten jedoch an den Interessen der User vorbei, so kann es sein, dass die gewünschten Klicks ausbleiben. In diesem Fall kann es sich lohnen, Title und Description zu überarbeiten.
Auch die Inhalte deiner Werbeanzeige kannst du eventuell optimieren, um die Klickrate zu erhöhen und hierdurch die Chance auf mehr Conversions zu verbessern.
Die Berechnung der CTR sieht folgendermaßen aus:
Anzahl der Klicks : Einblendungen (Impressionen) x 100 = CTR
Ermittelt am obigen Beispiel bedeutet dies:
10 Klicks : 300 Einblendungen x 100 = 3,33 %
Natürlich musst du diese CTR nicht selbst berechnen. Wenn du mit Google Webmaster Tools arbeitest, kannst du dort die Click-Trough-Rate problemlos ablesen.
Abgesehen davon gibt es zahlreiche weitere Tools, die die Klickrate auswerten, sodass du ggf. deine Anzeigen optimieren kannst.
Diese Frage können wir nicht pauschal beantworten, denn wie die meisten Dinge im Leben hängt die Klickrate von verschiedenen Faktoren ab.
So wird die Klickrate unter anderem von den folgenden Faktoren beeinflusst:
Deshalb können die Klickraten stark schwanken. Während bei einigen Plattformen 1 Prozent als wahre Sensation gilt, gibt es Plattformen, bei denen problemlos auch 10 Prozent CTR herausgeholt werden können.
Wichtig ist, dass du kein Potenzial verspielst, sondern die Klickraten im Auge behältst und regelmäßig daran arbeitest, diese zu erhöhen. Bedenke, dass eine hohe CTR auch eine hohe Conversionrate nach sich zieht.
Doch auch die Conversionrate hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. Angenommen, du hast einen Onlineshop und bietest ein hochpreisiges Produkt von mehreren tausend Euro an. Dann wird die Conversionrate wahrscheinlich recht gering sein. Bietest du hingegen ein Produkt für wenig Geld an, kann die Conversionrate deutlich höher ausfallen.
Es ist daher wichtig, dass du nicht nur die Zahlen betrachtest, sondern auch alle damit in Zusammenhang stehenden Faktoren.
Du hast verschiedene Möglichkeiten, die Click-Trough-Rate zu verbessern. Wir möchten dir nachfolgend einige effektive Tipps geben.