Responsive Displayanzeigen

Responsive Displayanzeigen

22. August 2025

Responsive Displayanzeigen sind seit einem gewissen Zeitraum als standardmäßigen Anzeigentyp für das Displaynetzwerk eingestellt. Sie passen sich an die jeweilige Bildschirmgröße an und gelten deshalb als „flexibel“.

Wir möchten dir in diesem Artikel erklären, welche Vorteile die Responsive Ads bieten und wie du sie erstellst.

Was sind Responsive Ads?

Google legt immer mehr Wert auf das responsive Design. Bemerkbar ist das unter anderem für das Displaynetzwerk. Hier stehen nur noch responsive Displayanzeigen zur Verfügung. Responsiv heißt, dass sich dieser Anzeigentyp automatisch an die Displaygröße des jeweiligen Endgerätes anpasst. Das ist gerade wichtig, da immer mehr User mit dem Smartphone oder mit dem Tablet im Internet surfen. Die Anzahl der Nutzer, die am Desktop surfen, sinkt hingegen kontinuierlich. Zudem kannst du einfach deine Assets (Anzeigentitel, Textzeilen, Bilder, Logos und Videos) in Ads hochladen und Google erstellt die Anzeigen aus deinen Assets automatisch für das Google Displaynetzwerk. Das funktioniert mithilfe des Google Algorithmus, der die Assets aus maschinellen Lernen optimal für die jeweiligen Nutzer zusammenstellt und ihnen präsentiert.

Die Eigenschaften der Responsive Ads im Displaynetzwerk

Die Responsive Displayanzeigen verfügen über die folgenden Merkmale:

  • Foto vom beworbenen Produkt (bis zu 15)
  • Logo des werbenden Unternehmens (bis zu 5)
  • Videos (Optional – maximal 5)
  • Anzeigentitel – maximal 30 Zeichen (bis zu 5)
  • Langer Anzeigentitel – maximal 90 Zeichen
  • Beschreibungstexte – maximal 90 Zeichen (bis zu 5)

Allein durch die zusätzliche Verwendung des Logos und eines Produktfotos werden diese Anzeigen deutlich mehr Aufmerksamkeit erzielen als eine reine Textanzeige.

Gibt es auch Nachteile?

Nachteile gibt es hier keine Offensichtlichen. Der Anzeigentyp lässt sich einfach und schnell erstellen und Google präsentiert den Nutzern die relevantesten Asset-Kombinationen automatisch. Zudem ist hier auch von Vorteil, dass einem während der Erstellung der responsiven Displayanzeigen eine Spalte ‚Anzeigeneffektivität’ angezeigt werden. Hier werden Empfehlungen von Google ausgesprochen, wie deine Anzeige besser performanen kann und was generell bei der Erstellung fehlt. Wenn bereits Assets hinzugefügt wurden, kann in der Vorschau zusätzlich gesehen werden, wie die Anzeige letztendlich aussehen kann.

So kannst du die Responsive Ads ganz einfach erstellen

Um die Responsive Ads im Google Displaynetzwerk anzulegen, musst du über einen Google Ads-Account verfügen. Ist dies der Fall, logge dich mit deinem Benutzernamen und mit dem Passwort in den Account ein. Wenn du noch keinen Account angelegt hast, musst du dich zunächst registrieren und warten, bis die Freischaltung durch Google erfolgt ist. Dies dauert in der Regel nur wenige Minuten.

Sobald du eingeloggt bist, wähle den Menüpunkt, nachdem du dich in einer Displaynetzwerk-Kampagne befindest, + ‚Responsive Displayanzeige’ aus. Danach führst du die folgenden Schritte durch:

  1. Füge deine Bilder hinzu und beachte, dass Bilder erforderlich sind, um alle Die Eigenschaften der Responsive Ads im Displaynetzwerk nutzen zu können. Es ist möglich die Bilder zuzuschneiden oder verschiedene Bilder für die jeweiligen Seitenverhältnisse zu nutzen. Bilder können von dir hochgeladen bzw. von deiner Website übernommen werden. Es besteht zudem die Möglichkeit aus der kostenlosen Datenbank von Google Bilder auszuwählen.
  2. (Optional) Lade das Logo am besten als Square-Bild (1:1) hoch. Es muss mindestens 128*128 Pixel groß sein.
  3. (Optional) Füge ein oder mehrere Videos hinzu. Das verwendete Video muss bereits auf YouTube hochgeladen sein und sollte maximal 30 Sekunden lang sein.
  4. Vervollständige nun die Anzeigeninformationen. Erstelle dazu Anzeigentitel. Diese dürfen jeweils maximal 30 Zeichen besitzen.
  5. Füge danach den langen Anzeigentitel hinzu. Dieser darf maximal 90 Zeichen umfassen.
  6. Danach musst du einen Beschreibungstext eingeben, der ebenfalls nur 90 Zeichen lang sein darf. Hier kannst du bis zu 5 unterschiedliche Beschreibungen hinzufügen.
  7. (Optional) Du kannst einen Call to Action-Button hinzufügen bzw. benutzerdefinierte Farben erstellen. Die entsprechende Einstellung nimmst du unter ‚Weitere Optionen’ vor.
  8. Gib im letzten Schritt deinen Unternehmensnamen ein.

Zusammenfassung zu den Responsive Ads im Displaynetzwerk

Responsive Displayanzeigen besitzen definitiv viele Vorteile, die die Arbeit der Werbetreibenden erleichtern können. Durch das maschinelle Lernen von Google werden die Anzeigen bestmöglich relevanten Nutzern ausgeliefert. Zudem kann dieser Anzeigentyp für dynamisches Remarketing verwendet werden. Wenn die jeweilige Displaynetzwerk-Kampagne mit einem Feed verknüpft wird, wird bei deinen responsiven Ads dynamisches Remarketing aktiviert.