Responsive Displayanzeigen sind seit einem gewissen Zeitraum als standardmäßigen Anzeigentyp für das Displaynetzwerk eingestellt. Sie passen sich an die jeweilige Bildschirmgröße an und gelten deshalb als „flexibel“.
Wir möchten dir in diesem Artikel erklären, welche Vorteile die Responsive Ads bieten und wie du sie erstellst.
Google legt immer mehr Wert auf das responsive Design. Bemerkbar ist das unter anderem für das Displaynetzwerk. Hier stehen nur noch responsive Displayanzeigen zur Verfügung. Responsiv heißt, dass sich dieser Anzeigentyp automatisch an die Displaygröße des jeweiligen Endgerätes anpasst. Das ist gerade wichtig, da immer mehr User mit dem Smartphone oder mit dem Tablet im Internet surfen. Die Anzahl der Nutzer, die am Desktop surfen, sinkt hingegen kontinuierlich. Zudem kannst du einfach deine Assets (Anzeigentitel, Textzeilen, Bilder, Logos und Videos) in Ads hochladen und Google erstellt die Anzeigen aus deinen Assets automatisch für das Google Displaynetzwerk. Das funktioniert mithilfe des Google Algorithmus, der die Assets aus maschinellen Lernen optimal für die jeweiligen Nutzer zusammenstellt und ihnen präsentiert.
Die Responsive Displayanzeigen verfügen über die folgenden Merkmale:
Allein durch die zusätzliche Verwendung des Logos und eines Produktfotos werden diese Anzeigen deutlich mehr Aufmerksamkeit erzielen als eine reine Textanzeige.
Nachteile gibt es hier keine Offensichtlichen. Der Anzeigentyp lässt sich einfach und schnell erstellen und Google präsentiert den Nutzern die relevantesten Asset-Kombinationen automatisch. Zudem ist hier auch von Vorteil, dass einem während der Erstellung der responsiven Displayanzeigen eine Spalte ‚Anzeigeneffektivität’ angezeigt werden. Hier werden Empfehlungen von Google ausgesprochen, wie deine Anzeige besser performanen kann und was generell bei der Erstellung fehlt. Wenn bereits Assets hinzugefügt wurden, kann in der Vorschau zusätzlich gesehen werden, wie die Anzeige letztendlich aussehen kann.
Um die Responsive Ads im Google Displaynetzwerk anzulegen, musst du über einen Google Ads-Account verfügen. Ist dies der Fall, logge dich mit deinem Benutzernamen und mit dem Passwort in den Account ein. Wenn du noch keinen Account angelegt hast, musst du dich zunächst registrieren und warten, bis die Freischaltung durch Google erfolgt ist. Dies dauert in der Regel nur wenige Minuten.
Sobald du eingeloggt bist, wähle den Menüpunkt, nachdem du dich in einer Displaynetzwerk-Kampagne befindest, + ‚Responsive Displayanzeige’ aus. Danach führst du die folgenden Schritte durch:
Responsive Displayanzeigen besitzen definitiv viele Vorteile, die die Arbeit der Werbetreibenden erleichtern können. Durch das maschinelle Lernen von Google werden die Anzeigen bestmöglich relevanten Nutzern ausgeliefert. Zudem kann dieser Anzeigentyp für dynamisches Remarketing verwendet werden. Wenn die jeweilige Displaynetzwerk-Kampagne mit einem Feed verknüpft wird, wird bei deinen responsiven Ads dynamisches Remarketing aktiviert.